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“Künstler aus Felsen inmitten im Ozean aufgetaucht” (Dimma) [GER]

           

Hat das die Band Tyr in der färöischen Sprache schaffen können, warum könnte es auch der isländischen Band Dimma nicht gelingen, unter polnischen Fans großes Interesse zu wecken? Sie hat feste Besetzung, sechs Heavy- Metal Studioalben in der Diskografie, sehr attraktives Image auf der Bühne, Liebe und Leidenschaft für Musik, auch eine große Menge von einzigartigen Ideen. Zusammenfassend, Dimma bildet reife Gruppe der Rockkünstler, die bereit sind, sich zu erkennen zu geben und von allen gemocht zu werden. Auf die Fragen in diesem Teil der vorliegenden Bearbeitung antwortet der Bassist und Mitbegründer der Band, Silli Geirdal.

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HMP: Habt ihr Odin Eid abgelegt, dass Dimma in Island ausschließlich bekannt bleiben sollte?

Silli Geirdal: Wir sind Atheisten, also das ist nicht Odins Sache. Aber im Ernst! Bis jetzt waren wir im Ausland überhaupt nicht engagiert, weil wir den Kontakt mit isländischen Fans nicht verlieren wollten. Andererseits haben wir niemals den Vorschlag abgelehnt, immer wenn wir zum Konzert eingeladen wurden. Wir haben einige Gigs ausser Island gespielt, z.B. in New York oder in St. Petersburg.

HMP: Ich verknüpfte Dimma mit der modernen Auffassung von Hard-Rock/ Heavy- Metal , bis jemand, der Euere Videoclips angesehen hatte, feststellte: „Das klinge wie der ungarische Hard Rock der siebziger/ achtziger Jahre (P.Box, P.Mobile, Piramis, Hard Rock Stücke von Omega), oder der Hard Rock aus der ehemaligen DDR (die Puhdys)”.

S.G.: Ich habe keine der genannten Bands gehört. Aber es ist kein Geheimnis, dass wir unsere Inspirationen aus aller Tätigkeit schöpfen, was sich im Laufe der vergangenen Zeiten in der Rock- und Heavy Metal Musik ereignet hat, das weißt du doch, The Beatles, Alice Cooper, Led Zeppelin, Marilyn Manson, korn, Judas priest, Behemoth, auch Sigur Ros, Amiina, The Sugarcubes oder Björk.

HMP: Ihr habt sechs Studioalben herausgegeben, und eine ganze Menge von Livealben. Aus diesem Fakt ergibt es sich, so denke ich, das Gefühl Eurer inneren Befriedigung. Wenn Ihr die dänische Heavy-Metal-Szene anschaut, fällt es Euch ab und zu nicht ein: „Wunderbare Musik, aber wir haben auch die gleich gute in Island!”.

S.G: Wir sind stolz auf isländische Musikszene. Ich fühle mich begeistert, wenn ich mir bewusst mache, wie viele fantastische Bands und Künstler aus dem Fels inmitten im Atlantischen Ozean geboren wurden. Guck mal, z.B. Sigur Ros, Solstafir, Hatari, Vök, Skalmöld, Audn und Myspyrming. Jede von den genannten Gruppen zeichnet sich durch eigenen, erkennbaren Stil aus und kann international ausgezeichnet zurechtkommen. In dem ganz anderen Musikbereich gibt es eine große Anzahl der Bands, z.B. solche wie Dimma und HAM, die keine internationale Publikumbasis gebaut haben. Wir haben keinen Versuch, keine Schritte unternommen, international bekannt zu werden, aber unabhängig davon fühlen wir uns stolz auf unser künstlerisches Werk und auch darauf, dass wir unter den genannten Bandsnamen eigenen festen Platz einnehmen können.

HMP: Wie würdest Du die Geschichte von Dimma, von Anfang an, also 2004 zusammenfassen?

S.G.: Ich habe die Band mit dem Bruder Ingo mitbegründet, um im Rahmen dieses Projekts zahlreiche Musikideen, die mir schon lange im Kopf herumgingen, aus mir rauszubekommen. Wir haben zusammen mit Sänger Hjalti und Schlagzeuger Bjarki zwei Alben mit englischen Lyriken veröffentlicht. Aber der Stoff wurde von uns sehr selten in Liveversion aufgeführt. Nachdem in 2010 der neue Schlagzeuger, Birgir Jonsson und Sänger Stefan Jakobsson am Projekt beteilligt worden waren, fingen wir an, viel mehrere Konzerte zu geben, um das größere Publikum zu locken. Am Ende 2018 hat Birgir die Entscheidung getroffen, auf die Teilnahme an diesem Zirkus zu verzichten. Er wurde von sehr talentiertem Schlagzeuger Egill Rafnsson vertreten. Vor Kurzem ist unser bestes Studioalbum „Pögn” erschienen.

HMP: Viele Musiker wiederholen häufig, dass ihre Bands für sie viel mehr als Hobby bedeuten. Und wie sieht dieser Aspekt bei Euch aus?

S.G.: So, wie die Poesie spricht: Dimma ist unser Leben.

HMP: Am 24. Januar 2019 habt Ihr euch vorgenommen, mit Judas Priest in Reykjavik aufzutreten. Warum wurde die Absicht nicht erfüllt? Wie habt ihr das in Erinnerung behalten?

S.G.: Wir haben sehr stark auf diesen Auftritt gehofft. Gemeinsames Konzert mit Judas Priest wäre die Erfüllung unserer Träume gewesen. Als wir erfuhren, dass die Veranstaltung abgesagt wurde, fühlten wir uns enttäuscht und waren in grenzloser Trauer versunken. Ich glaube, dass der Grund daran lag, dass in der gleichen Zeit 60 000 Eintrittskarten für das Konzert von Ed Sheeran verkauft wurden und innerhalb von 4- 6 Monaten der Verkauf der Eintrittskarten für andere Konzerte unterbrochen wurde. Es hat keine Bedeutung, dass Ed Sheeran ganz anderes Publikum als Judas Priest hat, aber weil auf unserer Insel knapp 350 000 Leute leben, und 60 000 von ihnen die Absicht haben, zum Konzert von Ed Sheeran zu gehen, muss alles auf den Kopf fallen.

HMP: Gratulationen zum genialen Album „Pögn”. Ich liebe es. Hatte der Druck von den Fans irgendwelchen Einfluss auf seine endgültige Form?

S.G.: Ehrlich gesagt kennen wir kein anderes Konzept für den Prozess des Musikschaffens. Immer haben wir so gemacht, auch bei der Arbeit an früheren Alben. Am Anfang hatten wir nicht so großen Empfängerkreis unserer Musik, aber das änderte sich wesentlich, als wir angefangen hatten, Isländisch zu singen.

HMP: Lyricvideo zum Titelstück ist schon am 20. November 2019 erschienen, und Livevideo zum „Andvaka” am 24. Februar 2020. War der größte Teil des neuen Albums schon früher fertig, also bevor es öffentlich veröffentlicht wurde?

S.G.: Zwei Jahre vor der Premiere hatten wir schon zahlreiche neue Leitideen, künstlerischen Entwurf, aber keine kompletten Stücke. Wir haben geplant, das Komponieren am Anfang von 2020 abzuschließen und das Album im Herbst 2020 zu veröffentlichen, aber wir haben gespürt, dass die einzelnen Stücke im Laufe der Arbeit immer besser wurden, deshalb haben wir beschlossen, sich auf diese Stücke noch mehr zu konzentrieren. Deswegen haben wir noch mehr Zeit dem Schaffen gewidmet. „Pögn” hat sich verdient, ihm unser Herz zu opfern und mit vollem Herzen bei der Sache zu sein.

Sam O’Black

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